Sensationeller Saisonendspurt des VTS

[…] das
Volleyball Team Südharz – läuft inzwischen das vierte Jahr und auch wenn die ganz großen Erfolge im Jugendbereich etwas zurückgegangen sind, können wir im Erwachsenenspielbetrieb auf eine sehr erfolgreiche Saison zurückblicken:

1. Damen
Im zweiten Jahr in der Verbandsliga konnte sich die Mannschaft in der Liga etablieren. Und auch wenn am letzten Spieltag noch das Abrutschen auf den Abstiegsrelegationsrang möglich gewesen wäre, setzte sich das Team von Maik Fritzsche gegen den direkten Konkurrenten souverän mit 3:0 durch und belegte in der Abschlußtabelle einen beachtlichen 4. Platz. Hier stehen in der kommenden Saison einige personelle Veränderungen an und man wird sehen ob der erneute Klassenerhalt möglich ist.

2. Damen
Das Team von Winni Richters lieferte sich von Saisonbeginn an mit dem TuSpo Weende IV ein Duell um die Tabellenspitze, lag dabei jedoch den überwiegenden Teil der Saison auf dem 2. Platz, der, wie bereits in der letzten Saison, zur Relegation um die Landesliga berechtigt. Doch am letzten Spieltag geschah das nicht mehr für möglich
gehaltene: bei zwei 3:0-Heimsiegen profitierten die VTS-Damen von der unerwarteten 2:3-Niederlage des Konkurrenten in Grone und konnten im letzten Moment noch die
Tabellenspitze erobern. Ein toller Erfolg für das Team das eine Mischung aus erfahrenen und sehr jungen Spielerinnen vereint. Damit geht die „2.“ In der kommenden Saison in der Landesliga ans Netz.

3. Damen
Umgekehrte Vorzeichen prägten die Saison der von mir betreuten 3. Mannschaft. Nach dem Aufstieg in die Bezirksliga musste die junge Mannschaft schnell erkennen daß das Niveau dort doch ein anderes ist. Lediglich die Spiele gegen Weende V konnten gewonnen werden und so rangierte das Team zur Mitte der Rückrunde auf dem vorletzten Platz und hätte in die Abstiegsrelegation gemusst. Daher entschied man sich dazu das Team mit einigen erfahrenen Spielerinnen zu verstärken und konnte auf diese Weise die notwendigen Siege einfahren um doch noch den direkten Klassenerhalt sicher zu stellen. Am Ende lag die VTS-Sechs genau einen Punkt vor der DJK Northeim und spielt somit auch in der kommenden Saison in der Bezirksliga – ein beachtlicher Erfolg!

4. Damen
Die junge Mannschaft die ihre 2. Saison in der Bezirksklasse spielte, konnte bereits 5 Siege verbuchen und belegte in der Abschlußtabelle einen tollen 6. Platz! Das Team zeigte sich spielerisch deutlich verbessert und blickt gespannt auf die nun dritte Saison.

5. Damen
Vor der Saison entschied sich der Verein anstatt in der Jugendrunde mit nur wenigen Teams den ganz jungen Nachwuchs auch im Erwachsenenspielbetrieb auf das Feld zu schicken um Erfahrung zu sammeln. Dabei zeigte die sehr junge Mannschaft schon bemerkenswerte Ansätze und konnte durch drei Satzgewinne sich selbst und die Trainer überraschen und belohnen!

Jugend
Das VTS war in den Altersstufen U13, U14, U16, U18 und U20 für die Regionsmeisterschaften der Volleyballregion Südniedersachsen gemeldet und alle Teams konnten sich für die Bezirksmeisterschaften des Bezirks Braunschweig qualifizieren! Dort blieben die ganz großen Erfolge der letzten Jahre leider aus. Zwei 4. Plätze (U14 und U20 – der dritte hätte die Qualifikation für die Nordwestdeutschen Meisterschaften bedeutet!), ein 5. Platz (U18) und ein 6. Platz (U16) waren die Ausbeute. Dazu muss man allerdings sagen daß einige Teams durch Erkrankungen nicht mit voller Leistungsstärke antreten konnten, bessere Ergebnisse wären durchaus möglich gewesen! Die große Ausnahme stellt in dieser Saison die U13 dar! Sie wurden nicht nur Regionsmeister sondern auch Bezirksmeister und wird damit am 31.3. an den Nordwestdeutschen Meisterschaften in Emden teilgenommen haben – ein großartiger Erfolg für die Mädchen, die von Stefan Battermann, Katja Böttcher und Maja Vogt betreut werden.

Neben dem Platz
Ein Highlight waren sicherlich die gemeinsamen Ausflüge zu den Heimspielen
der Helios Grizzlys Giesen, die diese Saison in der 1. Volleyball Bundesliga der Herren
bestritten. Ganz besonders stach allerdings der Besuch in der Max-Schmeling-Halle in
Berlin heraus: vor mehreren tausend Zuschauern war Gänsehautathmosphäre garantiert!

Christoph Bosse